Pfarrkirche

Der von 1669 bis 1701 errichtete Bau weist eine beachtliche Innenausstattung auf. Das Äußere des geosteten Kirchenbaues ist bis auf eine umlaufende Hohlkehle unter dem Dachansatz ungegliedert.

Die zum Kirchplatz ausgerichtete Fassade ist schlicht gestaltet und weist drei Figurennischen um das Kirchenportal auf.

Darin stehen hölzerne Statuen der Heiligen Florian, Augustinus und Franz Xaver.

Das Bronzeportal wurde 1991 von Prof. Erwin Huber geschaffen und zeigt Schlüsselszenen aus dem Leben des Heiligen Petrus. 

Das Innere der Kirche zeigt sich als einschiffiges, dreijochiges Langhaus, an das der eingezogene, zweijhochige Chor mit 3/10-Schluß angesetzt ist. Rhythmisiert wird das Innere durch flache Wandpfleiler mit Gurtgesimsen, überspannt von gedrückten Kreuzgratgewölben mit Eierstableisten. Die Fensterlaibungen sind mit farbigem Bandlwerkstuck akzentuiert. Im westlichen Joch erhebt sich eine dreiachsige Orgelempore mit Kreuzgrat-gewölben.

An der Brüstung ist das Wappen des gräflich Khuenburgischen Ehepaares Franz Ludwig und Maria Theresia angebracht, dessen Stiftungen maßgeblich zur Anschaffung der qualitätvollen Innenausstattung beitrugen.

Im Zentrum des Hochaltares hängt das fünf Meter hohe Altarbild, das die Befreiung des Apostels Petrus aus dem Kerker durch einen Engel zeigt: Geführt von der himmlischen Gestalt und geblendet vom herabfallenden Licht schreitet Petrus an den schlafenden Wachen vorbei. 1784 wurde das Bild von Pfarrer Georg Neupauer angeschafft, der Künstler ist leider unbekannt, doch findet sich rechts unten die Bezeichnung des Historienmalers und Restaurators "Joh. Beyer Ren. 1857".

Südseitig ist im Triumphbogen seit 1782/83 die Kanzel untergebracht. Auf dem Korb sind die weiblichen Personifikationen der Hoffnung mit dem Anker und der Liebe mit dem Flammenherz angebracht.

Darüber auf dem Schalldeckel schwebt mit einem Kreuz die Figur des Glaubens, flankiert von zwei Putten mit den Gesetzestafeln des Moses und dem Buch der Heiligen Schrift. 

Die Trennung des Kirchengebäudes vom "Campanile" macht St. Peter im Sulmtal zu einer architektonischen Besonderheit in der Steiermark. Die bemerkenswerte Ausstattung ergibt in seiner Einheitlichkeit ein abgerundetes Ensemble barocken Kunstschaffens, das mit zeitgenössischen Akzenten ergänzt wird. Die gesamte Gruppe der Bauten auf dem Hügel - Kirche, Turm, Pfarrhof und Speichergebäude, vor allem aber der Kirchenraum und seine Ausstattung - weisen eine beachtliche Qualität auf. 

Vorankündigungen

Dorftheater der Landjugend St. Peter im Sulmtal 2019 -...weiter...

Unser Pfarrkaffee findet jeweils am letzten Sonntag im...weiter...

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Teaser-Abschluss