Europa fängt in der Gemeinde an

Am 8. Mai 2014 fand in St. Peter im Sulmtal eine Podiumsdiskussion mit hochkarätiger Politprominenz und zahlreichen Interesssenten – etwa 150 waren gekommen – statt.

„Wenn die Bürgermeisterin des Europadorfes ruft, dann eilen glühende Europäer aus Brüssel, Wien und aus der ganzen Steiermark herbei, um den Menschen vor Ort das größte Friedensprojekt der europäischen Geschichte näher zu bringen“, brachte es der Moderator des Abends, EU-Konsulent Johannes Außerladscheiter charmant auf den Punkt. Heinz K. Becker, Abgeordneter zum EU-Parlament und Generalsekretär des Seniorenbunds, folgte der Einladung Maria Skazels ebenso bereitwillig wie die steirische Spitzenkandidatin Beatrix Karl, der stellvertretende Direktor des Steirischen Bauernbundes Markus Habisch, der Obmann der Jungen Wirtschaft Steiermark Burkhard Neuper, sowie die Generalsekretärin der Österreichischen Frauenbewegung Theresia Leitinger, die derzeit mit ihrem unkonventionellen MIXUP BRUSSELS-Wahlkampf österreichweit für Furore sorgt.

Es war ein Abend leidenschaftlicher Bekenntnisse zu Europa und zur Europäischen Idee als wichtigstem und erfolgreichstem Friedensprojekt der letzten 100 Jahre, wobei neben den Beiträgen auf dem Podium auch aus dem Publikum flammende Plädoyers für ein starkes gemeinsames Europa kamen.

Becker wünschte sich eine ausgewogenere Berichterstattung über die Arbeit der Union, sowohl seitens der Medien als vor allem auch von der nationalen Politik – eine Forderung die auch von Karl vollinhaltlich unterstützt wurde.

Einen besonders emotionalen Appell richtete Habisch an alle Anwesenden, indem er nachdrücklich betonte: „Europa ist nicht irgendwo weit weg. Europa, das sind wir gut 500 Mio. Europäer, wir 8,5 Mio. Österreicher, wir 1,2 Mio. Steirer und wir 60.000 im Bezirk Deutschlandsberg!“

Bgm. Maria Skazel stellte die Frage: „Warum sollen ganz besonders die Frauen ihr Wahlrecht wahrnehmen?“ Sie koppelte diese Frage an die Antwort auf das aktive Wahlrecht für Frauen, das es erst seit dem Jahr 1918 gibt, d.h. noch nicht einmal seit 100 Jahren und ermunterte vor allem die Frauen dieses, aktive Wahlrecht bei der Europa-Wahl am 25. Mai 2014 wahrzunehmen, schließlich sind 51% der Wahlberechtigten Frauen. Somit seien sie das „Zünglein an der Waage“. Gleichzeitig forderte sie mehr Mitspracherecht für die Menschen in der Europäischen Union: „Aktive Bürgerbeteiligung muss Selbstverständlichkeit werden!“

Vorankündigungen

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Teaser-Abschluss