Gute Nachrichten vom LAG-Management

von Alois Rumpf

 

13 neu genehmigte  Leader Projekte wurden vorgestellt

„Starke Impulse im Schilcherland durch Leader“

„Es sind erst 60 % der genehmigten Projekte für das Schilcherland mit einem Investitionsvolumen von mehr als € 2 Mio. und einer Fördersumme von knapp € 1,3 Mio ausgeschöpft, das heißt  Projektwerber, haben die Möglichkeit ihre innovativen Projektideen, die jene Themenbereiche der lokalen Entwicklungsstrategie betreffen, die bislang noch nicht umgesetzt wurden, jederzeit beim LAG-Management Schilcherland vorzustellen. Vor allem im Bereich des ,,Gemeinwohls" (Jugendangebote, Ortskernentwicklungen, generationenübergreifenden Beteiligungsprojekten und Bildungsangeboten) und zum Themenbereich ,,Energie" und ,,klimafreundliche Mobilität“  werden noch Projektideen gesucht“, so hieß es im Eingangsstatement des   Vorsitzenden der Regionalmanagement SW-Stmk. GmbH – LAG Schilcherland, Bgm OSR Walter Eichmann beim  Pressegespräch im  Steirischen Feuerwehrmuseum in Gr.St.Florian , zu dem er zusammen mit Leadermanagerin Elisabeth Fuka  außer den Projektverantwortlichen  u. a. NRAbg Beppo Muchitsch, BR Hubert Koller, LAbg Helga Kügerl sowie Hausherrin Anja Weisi Michelitsch&Team, begrüßen konnte. 

Über 50 % des indikativen LEADER-Förderbudgets wurden im Schilcherland von der regionalen LEADER-Steuerungsgruppe bereits für innovative Projektideen freigegeben.  Jene Projekte, die durch die Förderschiene LEADER starke Impulse im Schilcherland setzen und in den letzten 12 Monaten durch das Regionalressort des Landes Steiermark genehmigt und deren Umsetzung durch Mittel der europäischen Union, sowie des Bundes und des Landes Steiermark unterstützt werden, wurden dabei vorgestellt.

Weisi-Michelitsch stellte  in ihrer Begrüßung vor allem das „Programm der Vielfalt“  des FF-Museums vor , wobei sowohl Vergangenheit, als auch Zukunft – das Zeitgenössische oder jetzt Werner Berg- Hand in Hans gehen.

Wichtig war  für BR Koller – in Vertretung von LHStv Schicklhofer- und für LAbg Kügerl das „Hinaustragen“ dieser nachhaltigkeitsfestigenden EU-Projekte, die u.a. auch das Abwandern aus der Region verhindern und Mehrwert für die Bevölkerung erreichen soll. Koller lobte darüberhinaus das bisher ausgezeichnete Wirken der Leadergruppe.

Elisabeth Fukar leitete in die 13 Pojekte, die sich in die drei Aktionsfelder „Regionale Wettbewerbsfähigkeit“, „Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe“ und „Gemeinwohl“ gliedern über, bzw. stellte sie teilweise vor.

 

So sind dies u. a. das Pilotprojekt „Regionale Säfte für Kinder“- Fa. RIBES Säfte liefert in Zusammenarbeit der Personengruppe Christoph Oswald gesunde und naturbelassene Säfte an die NMS Stainz.

Der bis Ende 2016 in der NMS aufgestellte Kaltgetränkeautomat auf Mietbasis wurde durch ein eigenes Gerät ersetzt, welches mit gesunden, naturbelassenen Fruchtsäften von der Fa. RIBES, St. Stefan/Stainz , welche für die Verarbeitung von verschiedensten regionalen Obstsorten zu Säften (auch in Bioqualität) bekannt ist und somit auch zum Erhalt der typischen Kulturlandschaft des Schilcherlandes mit seinen Streuobstwiesen  einen wertvollen Beitrag leistet. . Fa. RIBES gewährleistet die Abfüllung der Säfte in den für das gerät notwendigen Flaschengrößen aus Glas und dies zu einem Preis, der unter jenem der bisherigen Softdrinks liegt.  

„Rundum Soboth“ – das „Wanderdorf im Schilcherland“ in der MG Eibiswald, „Wandern im Schilcherland-Riesenschuh“, konnte voller Stolz BR Hubert Koller vorstellen , wobei in den letzten Jahren viel in die Kompetenz des Wanderdorfes Soboth im Dreiländereck investiert wurde. „Mit diesem Projekt wird angestrebt das Wanderdorf Soboth als `das Wanderdorf im Schilcherland` zu positionieren- ausgedehnt  auf das gesamte Berggebiet der neuen Marktgemeinde Eibiswald und  mit Einbindung von Nachbargemeinden “, so Koller.  Ein überdimesnionaler Wanderschuh soll zukünftig asl starkes Zeichen das Thema „Wandern im Schilcherland“ bewerben.

Die „Energieeffiziente Adaptierung Greith-Haus“- gerade u.a zum Schutz von Kunstwerken gegen UV-Bestrahlung etc. für regionale, nationale und internationale Formate  soll ebenso wie die „Kommunikationsstrategie Schilcherland“    - mit stärkeren emotionalem  Auftritt nach außen und stärkere identifikationsbildende Verankerung nach innen- vorgestellt von Barbara Spiz- umgesetzte werden.

Zum Aktionsfeld 2 hat sich vor allem der VFE- Verein zur Steigerung der Energieeffizienz- „So leben wir in Zukunft“ stark gemacht – Teamspeakeer Ernst Kahr- und will eine drastische Verschiebung der Jugendlichen  im Hinblick auf Kommunikations- Konsum- oder Bewegungsverhalten,  sie  zu sensibilisieren, um unseren Lebensraum weiter zu erhalten.

Das Projekt „Münzschatzfunde im Schilcherland“ stellte bereits für viele interessierte Besucher eine große Bereicherung dar. Die „Wolfgangikirche“ – ein wahres Kleinod mit Rundumblick über das gesamte Schilcherland an einem alten Kraftplatz - soll durch das Wolfgangi-Komitee im Eingangsbereich durch einen neuen Vorbau und der Implementierung eines Glaselementes attraktiviert werden.

Den Bereich Baukultur und damit zusammenhängend Kulturlandschaftswandel im Schilcherland ventilieren sowohl das Regionalmanagement SW-Stmk mit Lasse Kraack- als auch die LAG Schilcherland, wobei dies in Kooperation mit dem Flächenwidmungsplan bzw. dem Örtlichen Entwicklungskonzept nicht immer einfach ist. 

Zum Punkt „Veränderungen-Landnutzung, Besiedelung“ konnte das Konzept „Mobil Südwest“ , das  bereits sehr weit gediehen ist  und vor allem im Raum Leibnitz bereits erfolgreich umgesetzt wird, von LAbg Helga Kügerl vorgestellt werden.

Ein revolutionäres Projekt wird vor allem von den  beiden Obleuten der ARGE obst.wein- Regina Lind (Obstbau) und Johann Dreisiebner (Weinbau)- angetrieben, wo  nach erfolgter Sensibilisierung und Bedarfserhebung zur „Ressourcenschonenden Technik“ eine hohe Motivation und Bereitschaft bei 140 Obst- und Weinbauern ergibt Herbizideinsparung und verlustarme Pflanzenschutztechnik – trotz Mehraufwand- freiwillig zu optimieren. Das heißt u. a., dass nach „Messung der Gebläseluft von Obst- und Weinbau-Sprühgeräten während der Fahrt“ bei jedem teilnehmenden Landwirt eine bis zu 70%ige Verlustminderung angestrebt wird.

Zum Aktionsfeld 3 „Gemeinwohl“  konnte unter dem Projekttitel „Okzident trifft Orient“  unter Mag. Nina Zmugg vor allem die Vermittlerarbeit als Schnittstelle zwischen Museum und Besuchern herausgestrichen werden. Und dies erstreckt sich auf Integration der neuen Zuwanderer , die mit vielen Partnern zum regen Austausch  und „Begegnung  der Kulturen“ sowie Vernetzung beitragen soll.

Vorsitzender Bgm Eichmann wies schließlich auch daraufhin, dass es erstmalig auch möglich ist, Einreichungen von gemeinnützigen Kleinprojekten- wie bereits eingangs erwähnt-  bis zu einer Kostensumme von € 5.700 zu tätigen. 

Sämtliche Infos dazu unter www.schilcherland.at/im-schilcherland/lag-management/.